Bilder u. Heimatgeschichte - aus Nebra

Die Wilde Karde als Heilpflanze !

21.02.2014 19:56

www.myheimat.de/nebra-unstrut/ratgeber/die-wilde-karde-als-heilpflanze-d671915.html

 

5.1.2010
Nebra (Unstrut): Manni57 | Wie gewünscht noch ein paar Infos zur Distel,ich bin erstaunt so wenige den Namen wissen über die Pflanze die ja an jedem Wegessrand wächst.
Im Mittelalter war Sie eine begehrte Heilpflanze,lest mal :

Die Wilde Karde,ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Kardengewächse gehört. Der Name Dipsacus kommt aus dem griechischen dipsa für Durst: Nach Regen sammelt sich in den Trichtern der Stängelblätter das Wasser, das Vögeln oder Wanderern zum Durststillen dienen kann.

Die Wilde Karde ist eine zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 1,50 Meter erreicht. Die Stängel sind stachelig. Die Grundblätter sind kurzgestielt und in einer Rosette angeordnet. Die kreuzgegenständigen Stängelblätter sind in der Basis paarweise zusammengewachsen und am Rand gekerbt.

Die köpfchenförmigen Blütenstände sind eiförmig-länglich, etwa 5 bis 8 cm lang. Sie sind von stacheligen, unterschiedlich langen, bogog aufsteigenden Hüllblättern umgeben. Die Einzelblüten bestehen aus vier violetten Kronblättern, die röhrig verwachsen sind. Die Tragblätter sind länger als die Blüte. Die Blüten öffnen sich nicht zur gleichen Zeit. Sie blühen von Juli bis August.

Die Wilde Karde enthält das Glykosid Scabiosid, Terpene, Kaffeesäureverbindungen, organische Säuren, Glucoside und Saponine.
Im Mittelalter wurden Zubereitungen aus der Wurzel der Karde äußerlich bei Schrunden und Warzen verwendet. In der Volksheilkunde wird die Wurzel gegen Gelbsucht und Leberbeschwerden, Magenkrankheiten, kleinen Wunden, Gerstenkörnern, Fisteln, Hautflechten und Nagelgeschwüren empfohlen. Getrocknete Pflanzen liefern einen wasserlöslichen Farbstoff, der als Ersatz für Indigo galt.
 
 

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