Bilder u. Heimatgeschichte - aus Nebra

Geschichte der Nebraer Kirche !

27.03.2014 21:39

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Geschichte der Nebraer Kirche !

 

Nebra (Unstrut): Manni57 |

1316 wurde wahrscheinlich mit der Grundsteinlegung der Bau einer Kirche in der neuen Stadt ins Auge gefasst

.Darauf deutet eine Inschrift an der Südseite der Kirche hin.
"Am 4then(oder 5then oder 6then)Mai wird der gerade hundertjährige Eckstein gelegt im Jahre 1416 nach Christi,wenn du diesen Titel kennst."
Nach Übersetzung durch des Pfarrers Dr. Bergner,Bau-und Kunstdenkmäler des Kreises Querfurt.

Die Stadtmauer musste an dieser Stelle verlegt werden,da der kleine Marktplatz nicht genügend Platz bot.

1416,also 100 Jahre später wurde der Kirchenbau endlich beendet

!
Sie wurde dem heiligen Georg geweiht,einem tapferen Ritter aus dem 3.Jahrhundert der in Kleinasien lebte.
In Nordafrika rettete er eine dortige Königstochter vor einem furchtbaren Drachen und das Land von diesem Ungeheuer.
Da Georg christlichen Glaubens war wurde er durch das Römische Reich verfolgt und 303 mit dem Schwert enthauptet .
Die Sage von Nebra beruht auf der gleichen Geschichte,darüber mehr in dem nächsten Teil.
Auch im Wappen das die Stadt seit 1586 führt,ist das Bildnis des Ritter Georg,wie er den Drachen tötet,zu erkennen.
Ihn findet man auch häufiger als Schutzheiligen in Steigra und Wennungen.
Anfangs war die Kirche ein stattlicher Bau mit spätgotischen Stilelementen.
Der quadratische Westturm misst 4,50m in der Breite,das dreiachtel geschlossene Schiff ist 8,40m breit und 27,50m lang.
Über dem Grundstein ist noch eine Figur zu erkennen die wahrscheinlich den heiligen Martin darstellt,darüber wölbt sich ein kleiner Baldachin.
Das Kircheninnere muss einmal sehr ansehnlich gewesen sein,doch das schöne viel dem 30zigjährigrn Krieg 1641 zum Opfer.
1653,kaum wieder aufgebaut fiel es einem großen Brand 1657 zum wiederholten mal zum Opfer.Erst zum Osterfest 1659 konnte Sie wieder eingeweiht werden.
1671 bekam die Kirche eine neue Orgel,aber erst 1732 einen neuen Altar.
1539 führte der Herzog Heinrich der Fromme den Evangelischen Glauben ein.

Heute ist die Kirche von nüchterner Einfachheit !
Hier geht es zur weiteren Geschichte :
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Weiterveröffentlichungen:

 
Naumburger Tageblatt | Erschienen am 13.10.2010
 

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