Bilder u. Heimatgeschichte - aus Nebra

Nichts für Vegetarier !

21.02.2014 21:07

 Nebra (Unstrut) | am 19.11.2010 | 2975 mal gelesen

 

www.myheimat.de/nebra-unstrut/natur/nichts-fuer-vegetarier-d1056354.html

 

Nebra (Unstrut): Manni 57 | Vor 30. Jahren war es ja keine Seltenheit,fast jeder auf dem Dorf hatte seine Tiere zu Hause,zur Selbstversorgung und natürlich auch zum Aufbessern des Haushaltsgeldes.
Von damals habe Ich leider keine Bilder mehr,deswegen brauchte Ich nicht lange zu überlegen als wir um mithilfe gebeten wurden ein 6,20 Zentner schweres Schwein zu schlachten.
Und ehrlich gesagt so einen Burschen hatte wir noch nicht gesehen.
Die ganze Aktion dauerte von 6:10 bis 16:15 bis die letzten Würste aus dem Kessel waren,natürlich ohne Einkochen !
Dabei sind diese Fotos entstanden,die wohl nichts für Vegetarier sind !


Was ist eigentlich eine Hausschlachtung ?


Als Hausschlachtung wird in Deutschland eine Schlachtung außerhalb gewerblicher Schlachtstätten bezeichnet, in der Regel am Hof des Tierbesitzers, wobei das erschlachtete Fleisch ausschließlich im eigenen Haushalt des Tierbesitzers verwendet wird. Typisches Tier für eine Hausschlachtung ist das Schwein, doch es werden auch Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Huhn, Kaninchen und Esel geschlachte

Beim Hausschlachten muss der Metzger das Schwein aus dem Stall auf den Hof treiben. Meist bindet er ihm dazu einen Strick um ein Hinterbein. Zum Betäuben muss das Schwein mit dem Bolzenschussgerät geschossen werden. Der Schlachter drängt sich mit der Gummischürze von der Seite an das Schwein und setzt ihm den Schussapparat senkrecht auf die Stirn. Durch das Betätigen des Abzughebels wird dem Schwein ein Bolzen ca. 10 cm ins Hirn geschossen und zerstört Teile des Gehirns. Dadurch wird das Schwein betäubt und bricht zusammen. Dem Schwein wird eine Metallschlaufe um den unteren Hinterlauf gelegt, um das Schwein vom Zucken abzuhalten. Mit einen gezielten Stich in den Hals wird die Halsschlagader geöffnet, so dass das betäubte Schwein, meist unter starken Zuckungen, am Blutverlust stirbt. Das austretende Blut wird meist aufgefangen und gerührt, um Gerinnung zu verhindern. Es wird meist für Blutwurst oder ähnliches verwendet. Typisch ist auch, dass neben dem Fleisch alle verwertbaren Teile genutzt werden und alles sofort weiterverarbeitet wird.
 
 
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